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Avantgarde später

Schwerpunkt des kommenden Augsburger Brechtfestivals (31.1.–10.2.2014) sind die 20er Jahre als »vielleicht innovativste und avantgardistischste Zeit« des Schriftstellers, wie der künstlerische Leiter Joachim Lang am Montag erklärte. Brecht habe in diesem Jahrzehnt »anspruchsvolle Texten, Musik und ein neues Theater mit radikaler Gesellschaftskritik verbunden, die gleichzeitig ein Massenpublikum erreichte« – in Deutschland sei das »in dieser Form einzigartig« geblieben. Weniger einzigartig ist das Festivalprogramm. Iris Berben soll in einer Art Revue mit dem Titel »Das Chaos ist aufgebraucht« zu erleben sein. Nina Hagen wird erwartet. Lehrstück-Inszenierungen sollen aus Chicago und Osaka über das Internet nach Augsburg übertragen werden. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2013, Seite 13, Feuilleton

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