-
17.12.2013
- → Feuilleton
In einem Rutsch
Aus der Serienproduktion der Kulturindustrie: Regisseur James Cameron will die nächsten drei »Avatar«-Folgen für das Hollywood-Studio 20th Century Fox in Neuseeland drehen und zwar in einem Rutsch. Nach Absprache mit der Regierung will Cameron über 400 Millionen Dollar in die Produktion investieren und überwiegend Mitarbeiter aus Neuseeland beschäftigen. Im Gegenzug gewährt die Regierung Steuervergünstigungen.Ab Dezember 2016 sollen die »Avatar«-Folgen jeweils mit einem Jahr Abstand ins Kino kommen.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton