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Rußland bestätigt Raketenstationierung

Moskau. Rußland hat eine Aufstellung atomwaffenfähiger Kurzstreckenraketen vom Typ Iskander nahe der Grenze zur NATO bestätigt. Nach Meldungen russischer Agenturen räumte das Verteidigungs­ministerium damit eine Stationierung in der Ostsee-Exklave Kaliningrad um das frühere Königsberg indirekt ein. Die Positionen der Raketen im westlichen Wehrbezirk verstießen nicht gegen internationale Vereinbarungen, betonte ein Ministeriumssprecher am Montag. Die Zeitung Iswestija schrieb, die Iskander seien bereits vor gut einem halben Jahr in Kaliningrad aufgestellt worden. Das hatte am Wochenende auch die Bild-Zeitung berichtet. Rußland hatte als Reaktion auf NATO-Pläne für einen Raketenschild in Europa mehrfach mit der Verlegung gedroht. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2013, Seite 1, Ausland

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