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Japan hält an ­Atomenergie fest

Tokio. Ungeachtet der Atomkatastrophe von Fukushima will Japan vorerst an der Kernenergie festhalten. Die laufenden Beratungen eines mit der Ausarbeitung eines langfristigen Energieplans befaßten Regierungsausschusses steuerten auf die Schlußfolgerung zu, daß Atomenergie eine wichtige Stromquelle sei und weiter genutzt werden solle, sagte Industrieminister Toshimitsu Motegi am Freitag laut Medien. Der Ausschuß werde seinen Entwurf vermutlich Mitte des Monats vorlegen. Das Kabinett will im Januar darüber beschließen. Ministerpräsident Shinzo Abe hatte deutlich gemacht, das von der Vorgängerregierung anvisierte Ziel eines Atomausstiegs für hinfällig zu erklären.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2013, Seite 7, Ausland

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