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Irak: Anschlag auf Beerdigung

Baakuba. Ein Selbstmordattentäter hat bei einer Beerdigungszeremonie im Irak mindestens zwölf Menschen mit in den Tod gerissen und 28 weitere verletzt. Der Angreifer sprengte sich am Sonntag inmitten der Trauerprozession für den am Vorabend getöteten Sohn eines bekannten Stammesführers und Anti-Islamisten nördlich von Bagdad in die Luft, wie die Behörden mitteilten. Seit Jahresbeginn hat die Gewalt im Irak nochmals deutlich zugenommen. In den bisherigen elf Monaten des Jahres starben Behördenangaben zufolge mehr als 6100 Menschen bei Anschlägen. Allein im November wurden 948 Menschen ermordet – gut 90 Prozent davon waren Zivilisten. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.12.2013, Seite 2, Ausland

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