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Afghanistan: Attacke vor Verhandlungen

Kabul. Ein Selbstmordattentäter hat in der afghanischen Hauptstadt Kabul zehn Menschen mit in den Tod gerissen. 13 weitere seien verwundet worden, als der Angreifer seinen mit Sprengstoff beladenen Wagen am Samstag in ein Militärfahrzeug rammte, sagte ein Polizeisprecher. Nach offiziellen Angaben handelte es sich bei den meisten Toten um Zivilisten. Der Anschlag erfolgte im Westen der Stadt etwa 500 Meter von dem Gebäude entfernt, in dem ab Donnerstag eine Große Ratsversammlung zu viertägigen Beratungen über ein Abkommen mit den USA zusammenkommen will. Zentraler Punkt der Beratungen ist Washingtons Forderung nach Immunität der am Hindukusch eingesetzten US-Soldaten vor der afghanischen Justiz.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.11.2013, Seite 2, Ausland

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