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Podiumsgespräch mit NPD abgesagt

Dresden. Im Streit um ein Podiumsgespräch mit der neofaschistischen NPD hat die Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen einen Rückzieher gemacht. Das Gespräch werde abgesagt, erklärte der Leiter der Einrichtung, Frank Richter am Mittwoch in Dresden. »Die aktuelle Debatte über die Beteiligung der NPD an dieser Podiumsdiskussion läßt eine sinnvolle inhaltliche Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Thema der Tagung unmöglich erscheinen«. Das Gespräch sollte am 20. November im Rahmen einer Konferenz zur Zukunft Sachsens bis zum Jahre 2030 stattfinden. Richter hatte alle im Landtag vertretenen Parteien eingeladen und führte dazu auch rechtliche Gründe an. Die NPD habe sich früher schon einmal erfolgreich in eine Veranstaltung der Zentrale eingeklagt, argumentierte Richter. SPD, Grüne und Linkspartei hatten die Einladung der neofaschistischen Partei scharf kritisiert und ihrerseits eine Teilnahme abgesagt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2013, Seite 4, Inland

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