-
15.11.2013
- → Inland
Staatliche Hilfen für neun Prozent
Wiesbaden. Rund 7,25 Millionen Menschen in Deutschland sind auf staatliche Hilfen zum Leben angewiesen, das entspricht neun Prozent der Bevölkerung. An Hartz-IV-Empfänger, Rentner oder Asylbewerber seien 2012 insgesamt rund 39 Milliarden Euro soziale Mindestsicherungsleistungen gezahlt worden, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag. Hartz-IV-Empfänger erhielten den größten Teil der Leistungen. An sie wurden 2012 rund 32,2 Milliarden Euro ausgezahlt, rund 500 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Für die Sozialhilfe – darin enthalten sind Hilfen für Rentner, deren Rente nicht ausreicht oder Menschen, die dauerhaft nicht arbeiten können – flossen 5,6 Milliarden Euro, etwa 400 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die Leistungen an Asylbewerber stiegen um rund 100 Millionen Euro auf 800 Millionen Euro.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland