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Energiekrise in Gaza verschärft sich

Gaza-Stadt. Die Energiekrise im Gazastreifen hat sich am Freitag weiter verschärft. Das einzige Kraftwerk der palästinensischen Enklave am Mittelmeer teilte mit, es habe die Stromerzeugung am Morgen komplett eingestellt, weil es über keinen Treibstoff mehr verfüge. Damit verlängern sich die täglichen Stromsperren für Haushalte und Betriebe von zwölf auf 16 Stunden. Der Strom für die verbleibenden acht Stunden kommt aus Israel und Ägypten.

Die für das Kraftwerk täglich benötigten etwa 450000 Liter Diesel werden von der Palästinensischen Autonomiebehörde in Ramallah bei einer israelischen Firma gekauft. Da sich die im Gazastreifen regierende Hamas weigert, die Stromgebühren der Kunden an die Autonomiebehörde weiterzuleiten, stellte diese auch in der Vergangenheit wiederholt den Ankauf von Treibstoff ein.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.11.2013, Seite 6, Ausland

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