Zum Inhalt der Seite

Türkei ermittelt gegen Schulrektoren

Istanbul. Türkische Behörden ermitteln gegen mehr als 180 Schulrektoren, die ihren Schülern eine Teilnahme an Protesten gegen die islamisch-konservative Regierung erlaubt haben sollen. Inzwischen seien fünf Schulleiter versetzt und zwei zu normalen Lehrern degradiert worden, berichteten türkische Medien am Freitag weiter. Den Rektoren werde vorgeworfen, die landesweiten Demonstrationen gegen die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan unterstützt zu haben. Allein in der Region der Hauptstadt Ankara seien Verfahren gegen 101 Schulleiter eröffnet worden. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2013, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!