Zum Inhalt der Seite

USA-Staatspleite zunächst vertagt

Washington. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist die drohende Staatspleite zunächst abgewendet worden. Der US-Kongreß hatte sich am Mittwoch (Ortszeit) nach wochenlangem Streit darauf geeinigt, die Verschuldungsobergrenze der Supermacht vorübergehend bis zum 7. Februar 2014 heraufzusetzen. Außerdem soll die Regierung, die seit mehr als zwei Wochen ohne verabschiedeten Haushalt arbeitet, bis zum 15. Januar übergangsweise finanziert werden.

Gibt es bis dahin keine Einigung auf einen neuen Etat, droht erneut ein Stillstand der Verwaltung. Bis zum 13. Dezember muß eine Kommission mit Vertretern der Demokratischen Partei von US-Präsident Barack Obama und den oppositionellen Republikanern Vorschläge machen, wie das Haushaltsdefizit abgebaut werden kann. Der Präsident ließ das Gesetz kurz nach der letzten Abstimmung in Kraft treten. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2013, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!