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Afrikanische Kritik an ICC-Gerichtshof

Addis Abeba. Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag soll nach dem Willen der Afrikanischen Union (AU) nicht mehr gegen amtierende Staats- und Regierungschefs vorgehen. Die 54 AU-Außenminister forderten nach einer bis in die Nacht andauernden Sitzung in Addis Abeba zudem, die Anklagen gegen Kenias Präsident Uhuru Kenyatta und seinen Vize William Ruto ruhen zu lassen. Der ICC wurde 2002 durch die Ratifizierung des Rom-Statuts ins Leben gerufen. Seitdem sind nur Afrikaner angeklagt worden. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.10.2013, Seite 6, Ausland

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