-
14.10.2013
- → Ausland
Indien: Zyklon »Phailin« hinterläßt Spur der Zerstörung
Ganjam/Bhubaneswar. Der Zyklon »Phailin« hat im Osten Indiens eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Der schwerste Sturm in der Region seit 1999 fegte in der Nacht zum Sonntag Hütten hinweg, entwurzelte Bäume und knickte Strommasten um. Die Zahl der Toten wurde zunächst mit sieben angegeben, weniger als im Vorfeld befürchtet. Mehr als eine halbe Million Menschen verbrachte die Nacht in Schutzräumen, die zum Teil nach dem ähnlich großen Sturm vor 14 Jahren gebaut worden waren. Damals starben 10000 Menschen. Über Land verlor »Phailin« an Kraft. Die Windgeschwindigkeit fiel von 200 auf 90 Kilometer pro Stunde, und der Regen ließ nach. Am schwersten betroffen waren die Bundesstaaten Odisha und Andhra Pradesh. Die Hauptstadt von Odisha, Bhubaneswar, war den zweiten Tag ohne Strom. Den Behörden zufolge suchten etwa 550000 Menschen Zuflucht in den Schutzräumen, eine der größten Evakuierungen in der Geschichte des Landes.
(Reuters/jW)
(Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland