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11.10.2013
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Schutztore hättenBergleute gerettet
Unterbreizbach. Nach dem Grubenunglück in Thüringen werden Vorwürfe wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen laut. Drei Bergleute waren durch massiven Kohlendioxidaustritt nach einer Sprengung am 1. Oktober ums Leben gekommen. Wie das MDR-Magazin Exakt am Dienstag abend berichtete, seien in den Salzschächten seit Mitte der 70er Jahre schwere Eisentore zum Schutz eingesetzt worden. Der ehemalige Bergmann Hans-Peter Häfner, früher für die CO2-Sicherheit in der Grube zuständig, sagte dem MDR: »Die Tore waren massiv gebaut und auch gegen Gasaustritt ausgelegt.« Den verunglückten Bergleuten wäre nichts passiert, hätte es die Druckschutztore noch gegeben. Laut der Kali und Salz AG seien die Tore ab dem Jahr 2000 nicht mehr benutzt und später sogar demontiert worden.
(jW)
(jW)
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