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Kolumbien: Mine nach Protesten zu

Bogotá. Wegen Protesten von Ureinwohnern ist die zweitgrößte Eisenerzmine der Welt, Cerro Matoso in Kolumbien, geschlossen worden. Der Protest der Angehörigen des Zenu-Volkes habe die Arbeit in der riesigen Mine in Montelibano im Norden Kolumbiens zum Erliegen gebracht, erklärte das Bergbauministerium in Bogotá am Mittwoch (Ortszeit). Die Regierung rief die Demonstranten zum Dialog auf. Durch die Schließung der Mine entgingen dem Land umgerechnet 136000 Euro pro Tag, hieß es. Die rund 6000 Indígenas fordern die Zuteilung von 8000 Hektar, nachdem sie im Zuge der Bergbauaktivitäten von ihrem angestammten Land vertrieben worden waren. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2013, Seite 6, Ausland

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