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»Arbeitgeber« für große Koalition

Berlin. Die deutschen »Arbeitgeber« verlangen eine große Koalition aus Union und SPD. Deren Verbandspräsident Dieter Hundt begründete das am Mittwoch in Berlin damit, daß diese am besten in der Lage sei, schwierige Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen.

Ein »Regierungsbündnis mit möglichst breiter Mehrheit in Bundestag und Bundesrat« sei nötig. Vor allem offenbar im Hinblick auf die weitere Finanzierung von Rettungsaktionen im Zuge der Euro-Krise. Denn die bleibe die größte Herausforderung, die »voraussichtlich schwierige politische Entscheidungen fordern« werde, so Hundt. Vieles spreche dafür, daß auf Deutschland »neue Belastungen zukommen und daß wir eine Führungsrolle bei der Bewältigung der anhaltenden Staatsschuldenkrise übernehmen müssen«. Die neue Regierung müsse »Kurs halten für Wirtschaft und Arbeit in Deutschland«, so der Chef des einflußreichsten deutschen Lobbyorganisation weiter. Er selbst wird im November nach 17 Jahren den Posten an der Spitze der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände räumen.
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(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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