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Fußball-Randspalte

Neue Liga

Barcelona. Der FC Barcelona muß sich auf die Suche nach einem neuen Torhüter machen. Barcas jahrelanger Schlußmann Victor Valdés hat seinen Abgang zum Ende der Saison nun in einer spanischen Late-Night-Show endgültig bestätigt. »Es ist eine Etappe, die abgeschlossen ist«, erklärte der 31jährige in der Sendung »El hormiguero«. Seit seiner Jugend spielt er in Barcelona, aber nun möchte er gern in »in einer anderen Liga« Geld verdienen. (sid/jW)

Territorialprinzip

Mailand. Der AC Mailand will Widerspruch gegen das »Geisterspiel« am 19. Oktober gegen Udinese Calcio einlegen, nachdem die italienische Sportgerichtsbarkeit die Lombarden wegen angeblich diskriminierender Gesänge der Milan-Tifosi mit einem Heimspiel unter Ausschluß der Öffentlichkeit bestraft hatte. Die Mailänder Fans hatten die Anhänger des Tabellenzweiten SSC Neapel in der Partie gegen Juventus Turin verunglimpft. In Italien nennt man das »territoriale Diskriminierung«, der Norden gegen den Süden. Das Urteil gegen Milan bedeutet ein Novum. (sid/jW)

Offen lassen

Rostock. Aufsichtsratschef Thomas Abrokat vom sportlich wieder einmal strauchelnden Drittligisten Hansa Rostock läßt die Dinge offen: »Wir sehen, wie die Mannschaft spielt, und wir sehen es mit Sorge. Welche Konsequenzen wir daraus ziehen, lasse ich offen.« (sid/jW)

Leipziger Urteil

Leipzig. Im Streit zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und dem Berliner AK um rassistische Beleidigungen hat der sächsische Regionalligist weitgehend recht bekommen. Das Landgericht Leipzig untersagte dem BAK bei einer Strafandrohung von 250000 Euro die Behauptung, es sei beim Spiel am 1. September 2013 zu rassistischen Beleidigungen im VIP-Raum und körperlichen Übergriffen auf Vereinsmitglieder und Familienangehörige der Spieler gekommen. Weiter behaupten darf der Hauptstadtklub allerdings, daß es rassistische Beleidigungen auf der Haupttribüne gegeben habe. (sid/jW)

Gerne beim 1.FCN

Nürnberg. Nach der Entlassung von Michael Wiesinger hofft man beim 1.FC Nürnberg bei der Wahl des neuen Trainers auf »ein glückliches Händchen«, wie sich FCN-Aufsichtsratschef Klaus Schramm ausdrückte. Sportvorstand Martin Bader meint sogar: »Ich traue mir schon zu, daß ich zusammen mit meinen Kollegen einen Trainer finde, der gerne beim 1. FC Nürnberg arbeitet«. Favorit soll der Schweizer Christian Gross (der schon wieder!) sein.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2013, Seite 16, Sport

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