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Einzelhandelsstreiks weiten sich aus

Köln/Hannover/Potsdam/Berlin. Bundesweit folgten am Freitag Mitarbeiter des Einzelhandels dem Aufruf der Gewerkschaft ver.di zu weiteren Streiks. An der zentralen Kundgebung in Köln beteiligten sich nach ver.di-Schätzungen etwa 1 200 Teilnehmer. Ende September hatte die Unternehmerseite die fünfte Tarifverhandlungsrunde kurzfristig abgesagt. Die Gewerkschaft fordert für die mehr als 400000 Beschäftigten der Branche sechseinhalb Prozent mehr Geld. In Berlin-Brandenburg traten rund 400 Beschäftigte in den Ausstand, wie ver.di am Freitag gegenüber jW angab. Dort sollen auch am heutigen Samstag die Streiks fortgeführt werden. Von den Ausständen sind betroffen: Esprit, IKEA, Thalia, Kaufland, Netto, Rewe/Penny, Reichelt und real. In Hannover streikten am Freitag Dutzende Mitarbeiter von H&M und New Yorker.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2013, Seite 1, Inland

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