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Pinochet-Getreuer begeht Selbstmord

Santiago de Chile. Kurz vor seiner Verlegung aus einem chilenischen Luxusgefängnis in eine andere Haftanstalt hat ein ehemalige Geheimdienstchef der Pinochet-Diktatur Selbstmord begangen. Wie der Anwalt von Odlanier Mena am Samstag mitteilte, tötete sich der 87jährige ehemalige Luftwaffengeneral in seinem Haus, in dem er die Wochenenden verbringen durfte.

Der chilenische Staatspräsident Sebastián Piñera hatte die Verlegung am Donnerstag angeordnet, »um die Gleichheit vor dem Gesetz zu wahren«. Angehörige der Opfer der Militärjunta unter General Augusto Pinochet (1973–1990) hatten wiederholt gegen die Sonderbedingungen im Cordillera-Luxusgefängnis protestiert. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.09.2013, Seite 6, Ausland

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