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Kenia: Weitere Tote befürchtet

Nairobi. Nach der Geiselnahme in der kenianischen Hauptstadt Nairobi suchen Experten nach weiteren Verschütteten. Kriminaltechniker durchkämmten die Trümmer des »Westgate«-Einkaufszentrums, sagte ein Mitarbeiter des Nationalen Krisenzentrums am Mittwoch. Bei dem Angriff der somalischen Islamistenorganisation Al-Scha­bab kamen mindestens 72 Menschen ums Leben. Die genaue Zahl der Opfer blieb unklar. »Die Leichen liegen immer noch in den Trümmern«, hieß es im Krisenzentrum. Al-Schabab, die mit der Attacke das Engagement der kenianischen Armee in Somalia rächen wollte, sprach in einer Twitter-Botschaft von 137 toten Geiseln. Sie machte die kenianischen Truppen für den Tod der Menschen verantwortlich, weil bei der Stürmung Giftgas eingesetzt worden sein soll. In dem Gebäude stürzten bei mehreren Explosionen drei Stockwerke ein. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2013, Seite 1, Ausland

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