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Ex-CDU-Landeschef Böhr bestreitet Untreue

Mainz. Der wegen Untreue angeklagte frühere rheinland-pfälzische CDU-Chef Christoph Böhr hat zum Auftakt des Prozesses in Mainz die Vorwürfe zurückgewiesen. »Die Annahmen der Staatsanwaltschaft werden in dieser Hauptverhandlung nicht nachgewiesen werden«, sagte sein Anwalt Thomas Hermes am Dienstag vor dem Landgericht. Laut Anklage flossen 2006 für Wahlkampfberatung der Landespartei 386000 Euro Fraktionsgeld und damit illegal Steuergeld. Die Partei zahlte bereits 1,2 Millionen Euro Strafe an den Bundestag. Der mitangeklagte ehemalige Fraktionsgeschäftsführer Markus Hebgen bezichtigte zudem den heutigen Mainzer CDU-Fraktionsvize Christian Baldauf und dessen Fraktionsgeschäftsführer Hans-Josef Bracht der Mitwisserschaft.(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2013, Seite 2, Inland

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