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03.09.2013
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Exvorstand von Siemens muß vor Gericht
München. Fast sieben Jahre nachdem die Schmiergeldaffäre bei Siemens ins Rollen kam, geht die gerichtliche Aufarbeitung des milliardenschweren Skandals auf die Zielgerade. Von Freitag an muß sich der frühere Zentralvorstand Uriel Sharef und damit der letzte ehemalige Topmanager des Elektrokonzerns vor dem Landgericht München I verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte den heute 69jährigen bereits vor rund zwei Jahren wegen des Verdachts der Untreue angeklagt. Die Ermittler werfen ihm vor, im Zusammenhang mit einem geplanten Geschäft für fälschungssichere Ausweise in Argentinien ein Bestechungssystem gedeckt zu haben, das Siemens den Auftrag sichern sollte. (dpa/jW)
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