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Anschlag

Explosion in Monaco: Wohnung von Ukrainerin in Hessen durchsucht

Foto: Philippe Magoni/AP/dpa
Spur nach Deutschland: Ermittler am Tatort in Monaco (30.6.2026)

Wiesbaden. Nach der Explosion einer Paketbombe in Monaco, bei der ein aus der Ukraine stammender Geschäftsmann schwer verletzt wurde, haben Einsatzkräfte die Wohnung einer Tatverdächtigen im hessischen Main-Taunus-Kreis durchsucht. Die 39jährige Ukrainerin steht im Verdacht, an der Tat beteiligt gewesen zu sein, wie Generalstaatsanwaltschaft sowie Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Landeskriminalamt in Wiesbaden am Freitag mitteilten. Die gesuchte Frau befindet sich auf der Flucht. Interpol fahndet nach ihr wegen versuchten Mordes, der Platzierung eines Sprengsatzes mit krimineller Absicht sowie Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Die Durchsuchung der angemieteten Wohnung erfolgte den Angaben zufolge am Donnerstag im Zuge eines Rechtshilfeersuchens. Daran waren hessische Polizeibeamte und auch Spezialeinsatzkräfte beteiligt. Zudem wurde ein von der Verdächtigen genutztes Fahrzeug durchsucht und beschlagnahmt.

Die gefundenen Beweismittel werden nun an die monegassischen Behörden übergeben. »Die hessischen Sicherheitsbehörden unterstützen die monegassischen Behörden bei den Ermittlungen und stehen hierzu in engem Austausch«, erklärten die Ermittler. Bei der Tat am Montag abend hatte eine Person ein Paket in der Eingangshalle eines Wohnhauses in Monaco abgelegt. Kurz darauf detonierte ein Sprengsatz. Die drei Bewohner - ein Paar und ein 13-jähriger Junge - kamen gerade nach Hause und wurden verletzt. Nach übereinstimmenden Informationen handelt es sich bei den Opfern um den 58jährigen Multimillionär Wadym Jermolajew, einen Unternehmer ukrainischer Herkunft, sowie um dessen Partnerin und den Sohn des Paares. (dpa/jW)

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Erschienen am 04.07.2026, Inland

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