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Kartellhüter sehen Fusion kritisch

München/Bonn/Düsseldorf. Die geplante Übernahme von E-Plus durch Telefonica Deutschland (O2) stößt bei den Wettbewerbshütern auf Skepsis. »Die Verringerung von vier auf drei Anbieter ist wettbewerbsrechtlich alles andere als ein Selbstläufer, zumal gerade E-Plus in der Vergangenheit beim Preiswettbewerb besonders aktiv war«, sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, am Mittwoch. Am Dienstag hatte die niederländische E-Plus-Mutter KPN den 8,1 Milliarden Euro schweren Verkauf bekanntgegeben. Auch die Gewerkschaft ver.di äußerte sich kritisch: »Personalabbau darf nicht das Mittel zur Umsetzung der Fusion sein«, sagte ein Gewerkschaftssprecher. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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