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EU: Litauen will zügige Bankenunion

Vilnius/Riga. Litauen will während seines EU-Ratsvorsitzes bis Jahresende die Schaffung der Bankenunion vorantreiben. Die Stärkung des Bankensektors sei eine der wichtigsten Aufgaben, sagte Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite bei einem Treffen mit EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier am Dienstag in Vilnius. Dazu zähle auch ein einheitlicher Mechanismus zur Bankenabwicklung, durch den die Geldinstitute ihre Verluste im Falle von Schwierigkeiten selbst schultern würden. Mit der Bankenunion soll das Vertrauen in Banken wiederhergestellt, die Aufsicht verbessert und Krisen verhindert werden, hieß es in einer Mitteilung der Präsidialkanzlei. Das baltische Land hat am 1. Juli den EU-Ratsvorsitz übernommen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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