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19.07.2013
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Fußball-Randspalte
Was Mr. Schäfer verlangt
Kingston. Der 63jährige Winfried Schäfer ist am Mittwoch (Ortszeit) in Kingston als neuer Nationaltrainer Jamaikas vorgestellt worden. »Was wir brauchen, sind 100 Prozent Fitneß, taktische Disziplin und 100 Prozent Motivation«, sagte Schäfer. »WM – wir kommen.« Sein Team ist in der Nord- und Mittelamerika-Qualifikation derzeit Tabellenletzter und muß die nächste Partie am 6. September in Panama unbedingt gewinnen. Zuletzt war Schäfer beim thailändischen Club Muangthong United tätig. Sein Honorar zahlt nach Angaben des Verbandspräsidenten Horace Burrell eine brasilianische Sportmarketing-Firma. »Ich kann sagen, daß wir nicht bezahlen können, was Mister Schäfer verdient und verlangt hat«, sagte Burrell der Tageszeitung Jamaica Observer. (dpa/jW)Ein Königreich für einen Bremer
Bremen. Werder Bremens langjähriger Coach Thomas Schaaf ist als Nationaltrainer Bahrains im Gespräch. Das Königreich wolle den 52jährigen unbedingt verpflichten, meldete am Donnerstag die Kreiszeitung Syke. (sid/jW)EU pro Free-TV
Luxemburg. FIFA und UEFA haben einen langwierigen Prozeß vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) endgültig verloren. Das oberste rechtsprechende Organ der Europäischen Union (EU) entschied am Donnerstag, daß Fußball-Welt- und Europameisterschaften in Großbritannien und Belgien nicht nur im Bezahlfernsehen übertragen werden dürfen. Der EuGH bestätigte damit ein Urteil aus dem Jahr 2011. FIFA und UEFA hatten dagegen Rechtsmittel eingelegt. Für die Verbände sind Exklusiv-Übertragungen wichtige Einnahmequellen. EU-Staaten dürfen die Exklusivübertragungen wichtiger gesellschaftlicher Ereignisse untersagen. (sid/jW)Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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