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17.07.2013
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Fußball-Randspalte
Manipulation bestraft
Rom. Im Skandal um manipulierte Spiele im italienischen Profifußball ist der frühere belgische Nationaltorhüter Jean-Francois Gillet für drei Jahre und sieben Monate gesperrt worden. Dies entschied die Disziplinar-Kammer des italienischen Verbandes. Sie sah es als erwiesen an, daß der Torhüter des Erstligisten FC Turin in seiner Zeit beim AS Bari in den Begegnungen gegen Treviso (2008) und Salernitana (2009) manipuliert oder Wissen um Manipulationen nicht weitergegeben hat. Der neunmalige Nationalspieler seines Landes ist einer von 20 Spielern, die am Dienstag gesperrt wurden. Ursprünglich waren für Gillet sogar vier Jahre Sperre gefordert worden. Insgesamt sind im Zuge der Ermittlungen seit Mitte 2011 fast 50 Beschuldigte verhört und teilweise auch festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaften in Cremona, Bari und Neapel leiten die Ermittlungen.(dpa/jW)
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