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Kasachstan: Russische Rakete abgestürzt

Almati. Eine unbemannte russische Trägerrakete mit drei Navigationssatelliten an Bord ist am Dienstag kurz nach dem Start auf dem kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur abgestürzt. Der staatliche Fernsehsender Rossija 24 strahlte Bilder des Unglücks aus, auf denen zu sehen war, wie die Proton-M-Rakete kurz nach dem Abheben vom Kurs abkommt, sich um die eigene Achse dreht und zerbricht. Verletzte gab es bei dem Unfall den Angaben zufolge nicht. An der Absturzstelle seien 170 Tonnen des hochgiftigen Raketentreibstoffs Heptyl in Brand geraten, berichtete die Agentur Interfax unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die kasachischen Behörden erwogen daher, in der Nähe liegende Städte in dem allerdings nur wenig besiedelten Gebiet wegen der drohenden Gesundheitsgefährdung zu evakuieren.

(Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.07.2013, Seite 6, Ausland

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