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Allgemeines ­Lebensrisiko

Köln. Nach tödlichen Unfällen auf der Ems hat der Deutsche Kanu-Verband (DKV) sich gegen Verlautbarungen verwahrt, welche die Sportart als besonders gefährlich erscheinen ließen. »Natürlich birgt jeder Wassersport Gefahren in sich«, sagte DKV-Geschäftsführer Freizeitsport Ulrich Clausing: »Aber diese können durch die richtige Fahrtenplanung, Umsichtigkeit und eine gute Ausrüstung deutlich minimiert werden.« Am vergangenen Samstag waren in Harsewinkel zwei Menschen an einem Wehr auf der Ems tödlich verunglückt. Der DKV geht von einer Verkettung verschiedener unglücklicher Umstände aus. »Es gibt ein allgemeines Lebensrisiko, das sich in jeder Art menschlicher Betätigungen niederschlagen kann – leider gilt dies auch für den Kanusport.«

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2013, Seite 16, Sport

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