Zum Inhalt der Seite

Somalia: Anschlag auf UN-Gebäude

Mogadischu. Vertreter der Vereinten Nationen sind am Mittwoch in der somalischen Hauptstadt Mogadischu von Islamisten attackiert worden. Bei dem Selbstmordanschlag auf den Komplex des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) seien mindestens 15 Menschen ums Leben, gekommen, darunter vier ausländische Mitarbeiter und vier Sicherheitskräfte, sagte Innenminister Abdikarim Husien Gulled am Nachmittag. Bei zwei der Opfer soll es sich um Südafrikaner handeln. Auch mehrere Angreifer wurden getötet. Zudem wurden mindestens zehn Zivilisten verletzt. Zunächst sprengte sich offenbar ein Attentäter vor dem Gebäude in die Luft. Anschließend seien mehrere Islamisten, die Militäruniformen trugen, in das Gebäude gestürmt. Dort kam es zu einem heftigen Schußwechsel mit den Sicherheitsbeamten des UNDP. (dpa/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.06.2013, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!