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Künstlerin Helen Ernst im Porträt

Berlin. Am Dienstag findet in der Berliner Inselgalerie (19 Uhr, Torstraße 207) die dritte Veranstaltung der Reihe »sichtbar unsichtbar« über verfolgte oder vergessene Künstlerinnen statt. Vorgestellt wird dieses Mal die Zeichnerin Helen Ernst (1904–1948), die als Kommunistin aktiv gegen die Nazis kämpfte, das Konzentrationslager Ravensbrück überlebte und wenige Jahre nach Kriegsende im Alter von nur 44 Jahren verstarb. Nach dem Krieg wurde sie verdächtigt, im KZ für die SS gespitzelt zu haben. Die Vorwürfe konnten später entkräftet werden, so daß sie ihren Status als »Opfer des Faschismus« zurückerhielt und rehabilitiert wurde. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2013, Seite 15, Feminismus

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