Zum Inhalt der Seite

Moschee in London ­niedergebrannt

London. Nach zahlreichen Drohungen gegen islamische Einrichtungen ist in London eine Moschee mitsamt einem muslimischen Gemeindezentrum niedergebrannt. Die Ursache des Feuers vom Mittwoch war zunächst unklar, die Polizei ermittelte aber wegen Verdachts auf Brandstiftung. Auch Anti-Terror-Spezialisten waren involviert. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt, das Gebäude stürzte zum Teil ein. Seit dem Mord an einem Soldaten in London vor drei Wochen, hinter dem ein islamistisches Motiv stehen könnte, hat sich die Zahl der Drohungen gegen islamische Einrichtungen in Großbritannien erhöht, hieß es von der Polizei.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2013, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!