Zum Inhalt der Seite

Online, olé, olé!

Die Auflage der Zeitungen in Westeuropa ist von 2008 bis 2012 um fast ein Viertel zurückgegangen. Das berichtete der Dachverband der Zeitungsverbände und Medienhäuser (WAN-IFRA) beim Weltkongreß der Zeitungen am Montag in Bangkok. In den USA sei die Druckauflage im selben Zeitraum um fast 14 Prozent gesunken, sagte Dachverbandschef Vincent Peyrègne. Die Zahl der Online-Leser steige aber deutlich. Wenigstens gehe die Auflage weltweit nicht mehr so stark zurück wie noch vor einigen Jahren. Im vergangenen Jahr lag das Minus nach Angaben von Peyrègne bei 2,2 Prozent. Die Einnahmen aus Anzeigen gingen dem Verband zufolge von 2008 bis 2012 weltweit um 22 Prozent zurück. Vor mehr als 1000 Verlegern und Zeitungsmachern aus aller Welt betonten die Redner des Kongresses, die Zukunft liege in Bezahlmodellen für Internet-Inhalte. Dafür müßten Verlage aber – Überraschung – hochwertige, interaktive Produkte entwickeln. (dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2013, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!