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Pläne für Siedlungen empören Palästinenser

Jerusalem/Ramallah. Mit neuen Bauprojekten in Ost-Jerusalem untergräbt Israel nach Ansicht der Palästinenser die Friedensbemühungen des US-Außenministers. Chefunterhändler Sajeb Erakat beschuldigte Israel, es verfolge »einen systematischen Plan, Kerrys Initiativen zu verhindern«. Am Mittwoch hatte die israelische Organisation »Terrestrial Jerusalem« mitgeteilt, für das Viertel Ramot seien Verträge für rund 300 Siedlerwohnungen unterschrieben worden. In der Siedlung Gilo bei Bethlehem sollen 797 zusätzliche Wohnungen zum Verkauf ausgeschrieben werden.

US-Außenminister John Kerry hatte bei seinem Besuch im Februar beide Seiten zu »harten Entscheidungen« gedrängt. Der einzige Weg zum Frieden seien direkte Gespräche, so Kerry. Die Palästinenser wollen jedoch nicht verhandeln, solange der Siedlungsausbau weitergeht. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.05.2013, Seite 2, Ausland

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