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Fußball-Randspalte

Flottmacher

Boca Raton. Egal, ob nach sieben oder nach neun Sekunden (widerstreitende Angaben): Beim 4:2 des DFB in und gegen Ecuador schoß Lukas Podolski das schnellste deutsche Tor in der Länderspielgeschichte. Er traf dann noch mal in der 17. Minute, nachdem Lars Bender in der vierten erhöht hatte. Bender schoß auch das 4:0 in der 24., Valencia (45.) und Ayori (84.) verkürzten vor nur 5000 Zuschauern. Löw nannte dies ein »Super-Testspiel«. (sid/jW)

Hoffnungsmacher

Sandhausen. Absteiger SV Sandhausen hält sich nach der Lizenzverweigerung für den Zweitligisten MSV Duisburg für den Verbleib im Unterhaus bereit. »Wir planen ab sofort zweigleisig, denn endgültig ist noch nichts, und bis zum eventuellen Schiedsgerichtsurteil bleibt es eine Hängepartie«, sagte Geschäftsführer Otmar Schork. Die DFL hatte Duisburg am Mittwoch auch im zweiten Anlauf wegen »des fehlenden Nachweises der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit« die Lizenz für die kommende Saison verweigert. (sid/jW)

Sprüchemacher

München. Bayern München muß im DFB-Pokal-Finale am Samstag gegen den VfB Stuttgart auf Abwehrchef Dante und Mittelfeldspieler Luiz Gustavo verzichten, die beide zum Confed-Cup nach Brasilien reisen. Vorstands­chef Karl-Heinz Rummenigge nannte das »unmenschlich, skrupellos, unfair und inakzeptabel«. (sid/jW)

Schrittmacher

Bremen. Werder Bremens neuer Cheftrainer Robin Dutt plant keine vollständige Abkehr vom Schafschen Offensivstil. »Kein reiner Ergebnisfußball, sondern ein attraktiver Stil mit Emotionen und Leidenschaft« werde das unter seine Ägide, sagte der 48jährige dem kicker. Aber: »Wichtig ist, daß wir kleine Schritte gehen.« (sid/jW)

Am tiefsten

Neustrelitz. Rund 50 Anhänger des Drittligisten Hansa Rostock haben ihre Mannschaft während des Landespokalfinales gegen den Viertligisten TSG Neustrelitz angeriffen. Unmittelbar dem Treffer zum 0:3-Endstand in der 77. Minute stürmten sie den den Platz und attackierten die Hansa-Profis verbal wie körperlich. Vier Fans wurden festgenommen. »Das ist ein absoluter Tiefpunkt«, sprach anschließend Stürmer Johan Plat. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.05.2013, Seite 16, Sport

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