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Unionsfraktion hofft auf Disziplin

Berlin. Der CDU-Bundesvorstand hat in letzter Minute eine drohende Abstimmungsniederlage im Bundestag über eine gesetzliche Frauenquote abgebogen. Die CDU-Spitze einigte sich am Montag in Berlin darauf, daß eine gesetzliche Quote für Aufsichtsräte von börsennotierten und mitbestimmungspflichtigen Betrieben erst im Jahre 2020 kommen soll. Damit wird der bisherige Kurs einer auf Freiwilligkeit setzenden »Flexi-Quote« geändert, die einen 30prozentigen Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten vorsieht. Im Gegenzug geht man nach Angaben von CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe nun davon aus, daß die Abweichlerinnen aus der Fraktion am Donnerstag nicht für einen Antrag des von SPD und Grünen dominierten Bundesrates für eine gesetzliche Regelung stimmen werden. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2013, Seite 1, Inland

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