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16.04.2013
- → Kapital & Arbeit
DIHK: Frankreich verliert Platz eins
Berlin. China löst Frankreich in einigen Jahren als wichtigsten deutschen Exportkunden ab. Bis 2023 werden nach Prognosen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sowohl die Volksrepublik als auch die USA vor dem Nachbarn stehen. »Wir steuern auf einen Epochenwechsel zu«, sagte DIHK-Außenhandelschef Volker Treier am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Seit 1961 ist Frankreich ununterbrochen der größte Abnehmer von Waren »Made in Germany«. Im vergangenen Jahr wurden dorthin Güter für 104,5 Milliarden Euro verkauft, was 9,5 Prozent der deutschen Gesamtexporte entspricht. Der China-Umsatz lag dagegen nur bei 66,6 Milliarden Euro.
Auch die Euro-Zone verliert demnach an Gewicht. In weniger als 20 Jahren wird der DIHK-Vorhersage zufolge mehr nach Asien geliefert als in die Währungsunion. »Bis 2032 rechnen wir mit einem jährlichen Exportwachstum nach Asien von 7,5 Prozent«, sagte Treier. Dann sollen Waren im Wert von mehr als 700 Milliarden Euro auf dem Kontinent verkauft werden. (Reuters/jW)
Auch die Euro-Zone verliert demnach an Gewicht. In weniger als 20 Jahren wird der DIHK-Vorhersage zufolge mehr nach Asien geliefert als in die Währungsunion. »Bis 2032 rechnen wir mit einem jährlichen Exportwachstum nach Asien von 7,5 Prozent«, sagte Treier. Dann sollen Waren im Wert von mehr als 700 Milliarden Euro auf dem Kontinent verkauft werden. (Reuters/jW)
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