-
02.04.2013
- → Inland
V-Mann-Führer als Wunschzeugen
Berlin. Nach Berichten über einen V-Mann namens »Primus« und dessen mögliche Fahrzeuganmietungen für das NSU-Terrortrio wollen Mitglieder des Bundestags-Untersuchungsausschusses die zuständigen Beamten befragen. Es sei zu klären, inwieweit der Verfassungsschutz »Primus« genutzt habe, um das flüchtige Trio zu finden, sagte die SPD-Obfrau im Ausschuß, Eva Högl, der Süddeutschen Zeitung (Samstag). Auch die Linke-Politikerin Petra Pau sprach sich dafür aus, die V-Mann-Führer zu vernehmen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland