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21.03.2013
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Teilangleichung der Rente im Osten
Berlin. Die Angleichung der Renten im Osten an das Westniveau kommt zum 1. Juli einen kleinen Schritt voran. Wie Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Mittwoch mitteilte, sollen die Bezüge im Westen um 0,25 Prozent, im Osten um 3,29 Prozent steigen. Ein Grund für die stärkere Anhebung in den neuen Ländern sind die im Jahr 2011 im Vergleich zum Westen deutlicher gestiegenen Löhne und Gehälter. Mit der Anpassung steigen die Renten im Osten von 88,8 auf 91,5 Prozent des Westniveaus. »Jeglicher Jubel über die geplante Rentenanpassung ist unangebracht. Die Annäherung der Ost- an die Westrenten ist überschaubar, und im Westen frißt sich die Inflation immer tiefer in die Portemonnaies der Rentnerinnen und Rentner. Das ist die Folge einer skandalösen Lohnentwicklung im Westen. Wir brauchen gute Löhne in Ost wie West und eine zügige Angleichung, die nicht auf Kosten des Westens geht«, kommentiert Matthias W. Birkwald, rentenpolitische Sprecher der Fraktion Die Linke.
(dapd/jW)
(dapd/jW)
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