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Irland kürzt Staatshaushalt

Dublin. Die irische Regierung und die größten Gewerkschaften des Landes haben für den öffentlichen Dienst eine Tarifeinigung abgeschlossen und damit die staatliche Kürzungspolitik abgesichert. Beide Parteien vereinbarten die Verlängerung eines Abkommens von 2010, mit dem im öffentlichen Haushalt in den nächsten drei Jahren eine Milliarde Euro eingespart werden soll. Nach Angaben der Gewerkschaft Impact vom Montag soll es keine Zwangsentlassungen geben, im Gegenzug sollen besserbezahlte Beschäftigte Lohn- und Gehaltskürzungen hinnehmen. Einmalzahlungen würden gekappt und Aufschläge für Sonntagsarbeit auf 75 von 100 Prozent gekürzt.

Haushaltsminister Brendan Howlin bezeichnete die Maßnahmen als absolut notwendig, um die Lohnkosten auf ein »tragbares Niveau« zu senken. Gewerkschaftsmitglieder müssen der Einigung noch zustimmen. Sechs kleinere Gewerkschaften jedoch haben ihre Zusage bisher abgelehnt. Irland war im Sommer 2010 unter den Euro-Rettungsschirm geschlüpft. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

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