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Gemetzel in syrischer Kleinstadt

Damaskus. Nach der Eroberung der syrischen Kleinstadt Al-Schadadi sollen Rebellen dort Dutzende von Angestellten einer staatlichen Ölfirma getötet haben. Das berichtete am Freitag das syrische Nachrichtenportal Al-Hakika. Es hieß, Hunderte von Zivilisten seien zudem von Angehörigen der islamistischen Al-Nusra-Front verschleppt worden. Die Islamisten-Brigade berichtete ihrerseits, die »Gotteskrieger« hätten Al-Schadadi am Donnerstag nach dreitägiger Schlacht vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. Während der Kämpfe starben nach Informationen der Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter 40 Angehörige der Al-Nusra-Front, darunter Kuwaiter und Iraker. Die Regierungstruppen hätten 150 Mann verloren.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) schätzt, daß während der Kämpfe in den vergangenen Tagen rund 40000 Menschen aus Al-Schadadi in die Provinzhauptstadt Al-Hassake geflohen sind.

(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2013, Seite 1, Ausland

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