-
16.02.2013
- → Ausland
Gemetzel in syrischer Kleinstadt
Damaskus. Nach der Eroberung der syrischen Kleinstadt Al-Schadadi sollen Rebellen dort Dutzende von Angestellten einer staatlichen Ölfirma getötet haben. Das berichtete am Freitag das syrische Nachrichtenportal Al-Hakika. Es hieß, Hunderte von Zivilisten seien zudem von Angehörigen der islamistischen Al-Nusra-Front verschleppt worden. Die Islamisten-Brigade berichtete ihrerseits, die »Gotteskrieger« hätten Al-Schadadi am Donnerstag nach dreitägiger Schlacht vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. Während der Kämpfe starben nach Informationen der Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter 40 Angehörige der Al-Nusra-Front, darunter Kuwaiter und Iraker. Die Regierungstruppen hätten 150 Mann verloren.
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) schätzt, daß während der Kämpfe in den vergangenen Tagen rund 40000 Menschen aus Al-Schadadi in die Provinzhauptstadt Al-Hassake geflohen sind.
(dpa/jW)
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) schätzt, daß während der Kämpfe in den vergangenen Tagen rund 40000 Menschen aus Al-Schadadi in die Provinzhauptstadt Al-Hassake geflohen sind.
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland