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Silber und Titan

Ein Preis, der nicht so bekannt ist: die »Berlinale Kamera«. Wird seit 1986 verliehen und zwar an Leute, »mit denen sich das Festival verbunden fühlt«. So eine »Berlinale Kamera« besteht aus 128 Einzelteilen, unter anderem aus Silber und Titan. Isabella Rossellini bekommt sie am Samstag um 21.30 Uhr im Delphi Filmpalast. Im Anschluß läuft ihr Kurzfilm »Mammas«, in dem sie für Tierporträts in die Rolle des Muttertieres schlüpft. So eins ist auch Rosa von Praunheim für die schwule Emanzipation. Der Berlinale gilt er als »einer der wichtigsten Veertreter des deutschen Kinos«. Er bekommt seine »Berlinale Kamera« am nächsten Mittwoch um 22.30 Uhr im Kino International. Anschließend wird »Rosakinder«, eine Hommage an den Meister von verschiedenen deutschen Regisseuren, gezeigt. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2013, Seite 13, Feuilleton

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