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02.02.2013
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»Sicherheitskonferenz« in München eröffnet
München. Unter starkem Polizeischutz hat am Freitag die 49. Münchner »Sicherheitskonferenz« begonnen. Zu dem dreitägigen Treffen haben sich mehr als 90 Delegationen angesagt. Ein Schwerpunkt sind die aktuellen Konflikte in Syrien und in Mali. US-Vizepräsident Joe Biden will zudem am Samstag die außenpolitischen Grundlinien der neu gewählten Regierung von Präsident Barack Obama vorstellen. Konferenzleiter Wolfgang Ischinger (Foto) sagte zum Auftakt der Beratungen, die Europäer müßten sich mit der Frage befassen, wie sie ihre Sicherheitspolitik besser gestalten könnten. Ischinger warnte, die Handlungsfähigkeit Europas in diesem Bereich stehe auf dem Spiel. Zu angemeldeten Protesten gegen die »Siko« werden am heutigen Samstag bis zu 5000 Menschen erwartet. Rund 3400 Polizisten werden im Einsatz sein, um einen störungsfreien Ablauf des dreitägigen Treffens zu sichern. (dapd/jW)
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