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Schavan hält Fehler für möglich

Hamburg. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat mögliche Fehler in ihrer Doktorarbeit, die derzeit einer Prüfung unterliegt, eingeräumt. Sie könne nicht in Anspruch nehmen, keine Flüchtigkeitsfehler gemacht zu haben. »Aber ich kann in Anspruch nehmen, nicht plagiiert oder gar getäuscht zu haben«, sagte sie dem Zeit-Magazin. In der Debatte dürfe nicht andauernd der Eindruck erweckt werden, »daß Plagiate und Fehler auf der gleichen Ebene liegen«, sagte sie weiter. Vor 33 Jahren habe es noch nicht die technischen Möglichkeiten gegeben, einen Text noch einmal zu überprüfen. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2013, Seite 4, Inland

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