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29.01.2013
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Fußball-Randspalte
Ein kleines, ruhiges Land
Port Elizabeth. Die Kapverdischen Inseln haben beim Afrika-Cup für die erste Sensation gesorgt. Mit einem dramatischen 2:1 gegen Angola zogen sie als Gruppenzweiter ins Viertelfinale ein. Der kleine Inselstaat war nach 33 Minuten durch ein Eigentor in Rückstand geraten. Fernando Varela traf in der 81. Minute zum Ausgleich, den Siegtreffer erzielte Héldon »Nhuck« Ramos in der Schlußminute. Den Einzug in die K.o.-Runde verdankten die »Blauen Haie« einem späten Ausgleichstreffer von Gastgeber Südafrika beim 2:2 gegen Marokko. »Wir sind ein kleines, ruhiges Land«, sagte Nationaltrainer Lúcio Antunes. »Aber heute nacht werden die Leute tanzen und singen.« Antunes ist hauptberuflich Fluglotse im 500000-Einwohner-Inselstaat, der über keinen regulären Rasenplatz verfügt. Seine Spieler stehen mehrheitlich in Portugal unter Vertrag, wo er sie so gut wie nie zu Gesicht bekommt: »Wir haben kein Geld, um nach Europa zu fliegen. Es ist zu teuer, das macht den Job sehr schwer.« (sid/jW)Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
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