Zum Inhalt der Seite

Unregelmäßigkeiten in Jordanien beklagt

Amman. Stammesvertreter, Regierungstreue und unabhängige Geschäftsleute liegen ersten Ergebnissen vom Donnerstag zufolge bei den Parlamentswahlen in Jordanien vorn. Sie dürften demnach die Mehrheit der Mandate in dem 150 Sitze zählenden Parlament auf sich vereinen können. Die Beteiligung an der von der Opposition boykottierten Wahl am Mittwoch lag der Wahlkommission zufolge bei 56,6 Prozent. Die oppositionellen Muslimbrüder zweifelten diese Angaben an und beklagten Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung. Es habe »Stimmenkäufe und falsche Wählerkarten« gegeben, sagte Saki Bani Rscheid von der Bruderschaft. Um die Parlamentssitze hatten sich 1400 Kandidaten beworben. König Abdullah II. hatte das Parlament im Oktober aufgelöst und eine vorgezogene Neuwahl angesetzt.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.01.2013, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!