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Schläge gegen Drogenmafia

Managua/Durango. Ein Gericht in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua hat 18 Mexikaner, darunter eine Frau, wegen Drogenhandels zu jeweils 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Angeklagten waren im August mit sechs angeblich dem mexikanischen Fernsehen gehörenden Kleinbussen ins Land gekommen; in den mit dem Logo Televisa versehenen Fahrzeugen fanden sich 9,2 Millionen US-Dollar in bar. Die Festnahme der Mexikaner wurde in Nicaragua als entscheidender Schlag gegen die mexikanische Drogenmafia bezeichnet.

Im Norden Mexikos sind 158 Polizisten, darunter die Polizeichefs der Städte Lerdo und Gómez Palacio, festgenommen worden. Sie würden verdächtigt, in Geschäfte mit der Drogenmafia verstrickt zu sein, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2013, Seite 6, Ausland

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