-
17.01.2013
- → Inland
Berlin: Lehrer im Warnstreik
Berlin. Angestellte Lehrer an rund 60 Berliner Schulen sind am Mittwoch in einen zweistündigen Warnstreik getreten. Die Pädagogen wollen mit der Arbeitsniederlegung erreichen, daß ihr Gehalt an das Niveau von verbeamteten Kollegen angepaßt wird. Das lehnt Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) laut GEW ab. Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft erhält ein angestellter Lehrer in 40 Berufsjahren insgesamt 150000 Euro brutto weniger als ein Beamter.
Der Streik soll am heutigen Donnerstag an rund 40 weiteren Schulen fortgesetzt werden. (dapd/jW)
Der Streik soll am heutigen Donnerstag an rund 40 weiteren Schulen fortgesetzt werden. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland