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Keine Lösung in Zentralafrika in Sicht

Bangui. In der Krise in der Zentralafrikanischen Republik zeichnet sich keine Lösung ab. Die Rebellen wiesen am Montag Vermittlungsbemühungen der Afrikanischen Union (AU) zurück und schlugen auch ein Angebot zum Eintritt in eine Koalitionsregierung aus. AU-Vorsitzender Thomas Boni Yayi hatte sie zuvor zu einer Waffenruhe aufgerufen und sich für die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit ausgesprochen. Präsident François Bozizé habe sich zu einem offenen Dialog mit den Aufständischen bereit erklärt, sagte er. Rebellensprecher Juma Narkoyo sagte, daß die Aufständischen von den Zugeständnissen nicht überzeugt seien. Die Rebellen rückten am Wochenende in die Stadt Sibut, 185 Kilometer nördlich der Hauptstadt gelegen, ein. Sie haben bislang mindestens zehn Städte unter ihre Kontrolle gebracht.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2013, Seite 2, Ausland

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