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Gespräche mit Öcalan

Ankara/Istanbul. Der türkische Geheimdienst hat nach türkischen Regierungsangaben mit dem inhaftierten PKK-Chef Abdullah Öcalan über eine Entwaffnung der Kurden-Rebellen verhandelt. Der Berater von Regierungschef Recep Tayyip Erdogan, Yalçin Akdogan, bestätigte am Montag einen entsprechenden Medienbericht. Ziel der Gespräche sei, die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) dazu zu bringen, die Waffen niederzulegen. Die Geheimdienste stünden mit Öcalan, der bei den Bemühungen um eine Lösung des seit den achtziger Jahren andauernden Konflikts noch immer als ein »Hauptakteur« anzusehen sei, im Austausch, sagte Akdogan dem türkischen Fernsehsender NTV. »Ziel ist die Entwaffnung der PKK«, so der Chefberater Erdogans. Gewalt sei jedoch kein ausreichendes Mittel, um die PKK in die Knie zu zwingen.

Die türkische Zeitung Hürriyet hatte am Montag berichtet, Beamte des Geheimdienstes MIT seien am 23. Dezember zu einem vierstündigen Treffen mit Öcalan zusammengekommen. Dieser forderte dem Blatt zufolge direkten Kontakt mit der PKK sowie eine Verbesserung seiner Haftbedingungen.
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(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2013, Seite 6, Ausland

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